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Dauer im Glück
So wie ich süß dich umfange
Im liebend mutigen Zagen, -
O sprich, Geliebter, wie lange
Sich selige Herzen tragen?
Geliebte, und wolltest du zählen
Die Pulse der trägen Zeit?
Es messen liebende Seelen
An Sternen die Ewigkeit. -
Auch Sterne - sie glühten und sanken!
Nicht fern in dämmernden Räumen, -
O lass den ew'gen Gedanken
Auf deinen Lippen mich träumen.
Ein Frühling knospender Triebe
Umschauert mich benedeit:
Im Kuss unendlicher Liebe
Blühn Himmel und Ewigkeit.
Georg Scheurlin 1802 - 1872
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