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Abschied
Die Blume bricht des Nordwinds Hauch,
Der Schmerz an meinem Herzen frisst;
Ob glänzender dein Elend auch,
Ich weiß, dass du doch elend bist.
Mein Her, das heiß für dich gepocht,
Birgt einen Schatz von reinem Gold;
Du hättst zu heben ihn vermocht,
Du aber hast es nicht gewollt.
Wir könnten beide glücklich sein;
Du weißt es wohl und willst es nicht.
O mög es nimmer dich gereun!
Leb wohl! Dies sei mein letzt Gedicht!
Heinrich Leuthold 1827 - 1879
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