Valentinstag

 


Herz in Unruhe


Abendstern in blauer Luft,
Berg und Wald in goldnem Duft.
Aus der Ferne Glockenhall.
Himmelsfrieden überall.
Du nur, glühend Herz, allein
Willst nicht still und friedlich sein.

Lass dem Herzen seine Glut,
Seinen Schlag, ob alles ruht,
Wenn es kalt wird und erschlafft
Stirbt die Liebe, stirbt die Kraft.
Göttliches wird nur erlebt,
Wo mit Kraft die Liebe strebt.


Friedrich von Heyden 1789 - 1851



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Gedicht: Herz in Unruhe